Rohm and Haas und RohMax:
auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung

Umwelt, Unabhängigkeit in der Energieversorgung, diese Themen sind aktuell. Sie betreffen auch die Industrien, die hier neue Entwicklungsperspektiven finden und sich dabei Programme zur nachhaltigen Entwicklung auferlegen.

Rohm and Haas: Kurs auf Biokraftstoffe
Rohm and Haas ist auf dem Markt für Bioäthanol und Biodiesel präsent.
Auch wenn Bioäthanol in Lateinamerika, vor allem in Brasilien, direkt verwendet wird, ist dies in Europa nicht der Fall, da dort die Gesetzgebung für Kraftstoffe restriktiver ist.
Konkret muss Bioäthanol in Europa in ETBE (Ethyltertiärbutylether) umgewandelt werden, das selbst als Kraftstoffadditiv verwendet wird. Und genau an diesem Punkt setzt Rohm and Haas an und hat AmberlystTM-Katalysatoren entwickelt, die diese Umwandlung ermöglichen.

Der Biodiesel wird wiederum direkt als Kraftstoff für Dieselmotoren eingesetzt. Bei einer Jahresproduktion von 4 Millionen Tonnen ist dieser Markt heute größer der derjenige für Bioäthanol. Rohm and Haas hat ein Polymer - AmberliteTM - entwickelt, das zur Reinigung von Biodiesel nach den europäischen Spezifikationen verwendet wird.

RohMax auf dem Markt für Schmierstoffe
RohMax hat ihrerseits ein Polymer entwickelt, das als Additiv für Motoröle auf pflanzlicher Basis dient und daher biologisch abbaubar ist (im Gegensatz zu Mineral- oder synthetischen Ölen). Dieses Produkt wird bereits in Kanada kommerzialisiert, vor allem für hydraulische Maschinen von Forstbetrieben. Mit dem Trend zum „sauberen Auto“ dürfte es in den kommenden Jahren gewiss eine Aufwärtsentwicklung erfahren.

Ökologische und ökonomische Vorteile
Auf dem Gebiet dieser Technologien werden immer weitere Fortschritte erzielt, wodurch auch ihre Wettbewerbsfähigkeit immer besser wird. Sie bieten bestimmte Vorteile im Umweltbereich, aber auch in der Landwirtschaft, die durch sie neue Absatzmärkte findet. Außerdem ermöglichen sie die Nutzung nationaler Ressourcen.